Sieben Jahre Haft für Einbrecher in Jobs-Villa

21.01.2013 | 09:32 Uhr | Sabine Friedrich

Kariem McFarlin, der Einbrecher, der im letzten Juli in die Villa des in 2011 verstorbenen Steve Jobs einstieg und zwei iMacs, drei iPads, ein AppleTV und unter anderem eine Diamanten-Halskette mitgehen ließ, wurde am letzten Wochenende in Kalifornien zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.

Seine Verhaftung im August verdankte er dem Tracking durch Apple, als die Seriennummern der gestohlenen Geräte in Verbindungen zu Apples iTunes -Server auftauchten. Die zugehörige IP-Adresse konnte zu McFarlins Apartment in Alameda zurückverfolgt werden.

Der Einbruch fand Mitte Juli 2012 statt, als Jobs Witwe Laurene Powell Renovierungsarbeiten durchführen ließ. Bei seiner Verhaftung gestand McFarlin eine ganze Serie von weiteren Einbrüchen um die Bucht von San Francisco ein und entschuldigte sich für seine Diebstähle. Insgesamt hatte er Gegenstände im Wert von mehreren hunderttausend US-Dollar erbeutet und in einem Schließfach untergebracht. Die Bezirkspolizei von Santa Clara stellte neben Computern, Schmuck, Bargeld auch Möbel und einen Silber-Barren sicher. In seiner Gerichtsverhandlung bekannte sich McFarlin schuldig und wurde neben der Haftstrafe auch zu Schadensersatz-Zahlungen an seine Opfer verdonnert.

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