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Siemens geht PC-Ehe ein

18.06.1999 | 00:00 Uhr |

Siemens lagert seine PC-Sparte in eine gemeinsame Tochterfirma mit Fujitsu aus. Die Unternehmen meldeten die bevorstehende Gründung der Fujitsu Siemens Computers, die im Oktober ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen und Notebooks, PCs, Intel-Server, UNIX-Server, BS-2000-Großrechner, Supercomputer entwickeln und vertreiben soll. Fujitsu und Siemens hätten bereits Gespräche mit ihren Belegschaftsvertretern sowie den zuständigen Aufsichtsgremien begonnen. Entlassungen seien durch das Outsourcing nicht zu erwarten. Das Unternehmen wird laut Siemens von Beginn an eine bedeutende Marktposition einnehmen: Addiere man den Umsatz der auszulagernden PC-Sparten von Fujitsu und Siemens, so würde das neue Unternehmen auf Rang drei im europäischen Markt für PCs, Notebooks, Intel- und UNIX-Server sowie Großrechner liegen. Lege man die ausgelieferten Systeme zugrunde, läge es an zweiter Stelle. Für das Geschäftsjahr 2000 gibt Siemens ein Umsatzziel von über sieben Milliarden Euro und den Absatz von rund fünf Millionen PCs, 180 000 Intel-Servern und 5000 UNIX-Servern vor. lf

Info: Siemens, Internet: www.siemens.de/de/press_service/99061701d.html

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