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Singapur: Apple stoppt Verkauf von illegalen iPhones

07.12.2007 | 11:57 Uhr |

Verkäufer in Singapur haben illegal freigeschaltete iPhones aus den Regalen entfernt, nachdem Apple mit einer Klage gedroht habe, meldet „The Straits Times“ der Nachrichtenagentur Reuters.

Laut Berichten in dieser Zeitung hat Apple vor einem Monat allen Verkäufern, die entsperrte iPhones im Angebot hatten, per E-Mail eine Klage angedroht. Im Juni wurde das iPhone eingeführt und bereits seit Juli häufen sich Berichte von illegalen Freischaltungen, die den Anwender nicht an Apples exklusive iPhone-Vertragspartner wie AT&T oder T-Mobile binden.

Apple soll mit Schadensersatzforderungen in Höhe 1.000 Singapur-Dollar (693 US-Dollar) pro verkauftem illegalen iPhone gedroht haben. Die Zeitung The Straits Times schätzt, dass weltweit bereits 250.000 iPhones illegal entsperrt wurden. Derzeit wird das iPhone von Apple nur in den USA und Europa verkauft. Die offizielle Einführung in Asien ist für das Jahr 2008 geplant.

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