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Siri öffnet neue Sicherheitslücke in iOS 7

01.10.2013 | 15:28 Uhr |

Einem israelischen Hacker ist es offenbar gelungen, über eine Sicherheitslücke im Sprachassistenten Siri auf ein gesperrtes iPhone zuzugreifen.

Nachdem es dem Chaos Computer Club in der vergangenen Woche gelungen war, den Fingerabdruck-Sensor des iPhone 5s zu knacken, wurde nun eine weitere Sicherheitslücke in iOS7 bekannt. Dem israelischen Hacker Dany Lisiansky ist es laut eigener Angaben gelungen, die Code-Sperre eines iPhone mit iOS 7.0.2 über den Sprachassistenten Siri zu umgehen.

Mit einem Anruf über Siri konnte Lisiansky Kontakt zum System eines Angreifers herstellen und so Zugriff auf Apps, Anruflisten, Voicemail und die komplette Kontaktliste erlangen. Mit dieser Methode könnten Fremde Zugang zu Apples Smartphone bekommen und so die persönlichen Daten des Besitzers ausspähen. Apple hat zu der Schwachstelle bislang noch keine Stellung bezogen. Um das Sicherheitsrisiko zu umgehen, wird iOS-7-Nutzern empfohlen, Siri im Sperrbildschirm zu deaktivieren.

Erst in der vergangenen Woche war es Sicherheitsexperten gelungen, den Lockscreen von iOS 7 unter Verwendung des Control Center zu umgehen. Kurz nach der Enthüllung veröffentlichte Apple ein Update für sein neues mobiles Betriebssystem. Das von Lisiansky aufgedeckte Leck dürfte dem US-Konzern nun weitere schlaflose nächste bescheren.

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