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Dropbox soll seine Nutzer belogen haben

16.05.2011 | 13:11 Uhr

Haben Dropbox-Mitarbeiter entgegen allen Versprechen doch Zugang zu den Daten, die Nutzer in ihre Dropbox laden?

Dropbox
© Dropbox

Bislang warb der Online-Speicher Dropbox damit, dass selbst Mitarbeiter keinen Zugriff auf die Daten der Nutzer hätten. Der IT-Blogger Christopher Soghoian stellt das nach Berichten des US-Magazins Wired in Frage. In einem PDF beschwert er sich bei der US-Handelsbehörde Federal Trade Commision (FTC).


Darin behauptet er, dass Dropbox-Mitarbeiter sehr wohl Zugriff auf Nutzerdaten hätten und beschuldigt Dropbox, dass man mit dem leeren Versprechen nur gegenüber der Konkurrenz glänzen wolle. Denn um Speicherplatz zu sparen, analysiere Dropbox die Daten, die Nutzer hochladen. Ist beispielsweise mehrmals die gleiche Datei vorhanden, legt sie Dropbox nur einmal auf ihre Server. Dadurch ergeben sich Rückschlüsse auf die Daten, schreibt Soghoian.

Außerdem lägen die Keys zum Entschlüsseln der einzelnen Dropboxen bei den Entwicklern, was Mitarbeiter theoretisch befähige, einen Blick reinzuwerfen, schreibt Soghoian weiter. Gegenüber Wired dementierte Dropbox den Vorwurf via E-Mail.

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