Energie sparen

Smart Meter von RWE bis 2015 verzögert

27.03.2013 | 11:12 Uhr | Halyna Kubiv

Der elektronische Stromzähler soll dem Verbraucher beim Stromsparen helfen, dies glauben zumindest die Versorger.

Die Hersteller glauben an das schön vernetzte Zuhause: Phillips präsentiert mit seinen Lampen Hue das programmierbare Licht mit dem iPhone; der ehemalige Apple-Ingenieur Tony Fadell bringt mit Nest einen intelligentes Thermostat , der sich vom iPhone oder iPad steuern lässt und lernen kann, wann der Nutzer zu Hause Wärme braucht.

I n Deutschland hat der Stromversorger RWE ein Pilot-Projekt in Mühlheim gestartet , bei dem die Verbraucher einen elektronischen Stromzähler nutzen. Die Versorger glauben daran, dass mit Hilfe der neuen Geräte die Netze stabiler werden, da sich nach dem genau erfassten Verbrauch auch die Produktion abstimmen lässt. Dazu sollen die neuen Zähler die Anwender zu mehr Sparsamkeit oder zumindest zum bewussten Verbrauch bewegen. Die Gegner kritisieren beim Projekt die Datensicherheit. Genau an diesem Punkt hakt es noch derzeit. Die Vorschriften für den Datenverkehr zwischen einzelnen Geräten und einem Versoger seien strenger als beim Online-Banking, so der technische Geschäftsführer von RWE Methering, Ulrich Wernekinck. Die flächendeckende Installation der neuen Stromzähler wird nicht vor 2015 erfolgen. Die erhöhte Datensicherheit treibt auch die Kosten für einzelne Geräte in die Höhe - ein solches Smart Meter kann bis zu 350 Euro kosten.

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