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Smartphone-Nutzung schlecht für Wirbelsäule

25.11.2014 | 08:30 Uhr |

Eine neue Studie hat sich ausnahmsweise nicht mit den psychischen Auswirkungen oder der Strahlenbelastung durch Smartphones auseinandergesetzt, sondern mit den körperlichen Folgen. Dauerhafte Belastung durch das Senken des Kopfes kann zu Problemen mit dem Nacken und der Wirbelsäule führen.

Pro Jahre verwenden Smartphone-Nutzer ihr Mobilgerät im Durchschnitt 700 bis 1.400 Stunden. Dabei gibt es Personen, die den Kopf nur geringfügig senken und andere, die den Kopf stark neigen, wenn sie am Smartphone daddeln.

Die Belastung, die auf den Nacken und Rücken wirkt, steigt abhängig des Grades, mit dem wir den Kopf senken. In der Studie gehen die Ärzte davon aus, dass ein Kopf im Durchschnitt vier bis fünf Kilogramm wiegt. Ist der Kopf bei der Smartphone-Nutzung um 15 Grad nach unten gesunken, so wirken schon zwölf Kilogramm auf den Rücken und Nacken. Bei einem Winkel von 45 Grad wirken dagegen schon 22 Kilo. Neigt ein Smartphone-Anwender seinen Kopf um satte 60 Grad nach vorne, so sind es 27 Kilogramm, die auf den Rücken und Nacken einwirken.

Ärzte warnen daher vor der Belastung durch die Smartphone-Nutzung und geben an, dass eine große Gefahr beispielsweise vermehrte Bandscheibenvorfälle, aber auch Wirbelsäule- und Knochen-Probleme und nicht zuletzt ein „Stiernacken“ sind.

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