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So funktioniert Googles modulares Smartphone

10.04.2014 | 18:22 Uhr |

Mit dem Module Developers Kit (MDK) hat Google eine Richtlinie für Hardware-Partner des modularen Smartphone-Konzepts Project Ara veröffentlicht.

So funktioniert Googles modulares Smartphone (c) Google
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© Google

Project Ara lautet der vorläufige Name von Googles modularem Smartphone. Nachdem es in den vergangenen Woche bereits erste Details zur Funktionsweise des Konzepts gab, hat Google nun ein Module Developers Kit (MDK) veröffentlicht. Das ausführliche Dokument soll Partnern Richtlinien für die Entwicklung der einzelnen Bestandteile an die Hand geben.

So besteht ein Project-Ara-Smartphone aus einem Rahmen, dem so genannten Endo, sowie unterschiedlichen Modulen für die Vorder- und Rückseite. Das Endo wird ausschließlich von Google produziert und soll zu Beginn in den Größen Large, Medium und Mini erhältlich sein. Die Front-Blocks, zu denen auch das Display gehört, reichen über die gesamte Breite des Smartphones. Die Rückseite kann hingegen in zwei Spalten mit unterschiedlich großen Modulen angeordnet werden.

Neue Details zu Googles modularem Smartphone

Die einzelnen Bestandteile müssen laut Google eine glatte, flache und abgerundete Form aufweisen, damit sie sich optisch und technisch ins Gesamtkonzept einfügen. Ara-Phones sollen außerdem so robust sein, dass sie Kondenswasser und den Sturz aus 1,20 Meter aushalten. Als Betriebssystem soll Android mit speziellen Ara-Apps zum Einsatz kommen. Erste Smartphones werden in der ersten Jahreshälfte 2015 erwartet.

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