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Google Reader à la Facebook

20.07.2009 | 15:12 Uhr |

Öffentliche Bewertungen von Beiträgen und direkter Zugriff auf Benutzer-Profile soll Leser mit gleichen Interessen zusammenbringen oder zumindest zum Interessenaustausch bewegen.

Google hat seinem RSS-Feed -Leseservice Google Reader ein neuen Update verpasst. Mit neuen Funktionalitäten, die stark an Features der sozialen Netzwerkseite Facebook erinnern, will Google nun seine Leser mit gemeinsamen Interessen zusammenbringen. Gefällt ein Artikel, dann kann der Leser diesen mit einem Smiley markieren und somit weiterempfehlen. Jeder andere Leser in Google Reader kann diese Bewertung einsehen und mit einem Maus-Klick das Benutzer-Profil des Urhebers aufrufen.

Neu ist jetzt auch die Suchfunktion für Google-Profile. Damit können Anwender von Google Reader online neue interessante Leute kennen lernen und deren RSS-Feeds finden. Vorlage für dieses Feature war offenbar Twitter , wo Leser Autoren "folgen" und deren öffentliche Nachrichten abonnieren. Immerhin kann ein Leser die Einladung zum Abonnieren ablehnen.

Trotz der Neuerungen mausert sich Google Reader keineswegs zur Konkurrenz für Seiten wie Facebook . Das Update in Richtung sozialer Netzwerkseiten wird lediglich seine Benutzer-Profile mit mehr Informationen aufwerten und folglich vermehrt Online-Kommunikation zwischen Anwendern in Gang bringen.

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