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Software für Fotografen

19.10.2005 | 19:02 Uhr |

Neben neuen Powerbooks und Power Macs stellte Apple heute Abend in New York spezielle Software für Digitale Fotografie vor.

Nach Moody betrat Rob Schoben, Vice President of Application Marketing die Bühne und präsentierte eine neue Software. Apple hat zwar nicht – wie im Vorfeld spekuliert – eine eigene Bildbearbeitung entwickelt, aber ein Tool speziell für den Umgang mit Digitalfotos. Aperture ist wie Schoeben es formulierte, ein Final-Cut-Pro-Pendant für Fotografen und bietet einen kompletten Workflow für RAW-Daten. Er soll den Umgang mit RAW-Daten dabei so einfach machen, wie bislang den mit JPEG und bietet dabei alles zur Nachbearbeitung von Digitalfotos.

Mit der neuen Software reagiert Apple auf die rasant gestiegene Popularität des RAW-Formats. Noch vor wenigen Jahren unterstützte keine einzige Bildbearbeitung dieses Format, das nicht nur eine wesentlich höhere Bildtiefe als etwa JPEG aufweist, sondern Fotografen auch Manipulationen ohne Qualitätsverlust bietet. Nachteile beim Umgang mit RAW-Daten waren bislang der enorme Speicherplatz, den diese Daten belegen und das umständliche Arbeiten mit ihnen, da sie bislang in andere Bildformate umgewandelt werden mussten.

Mittlerweile gibt es neben Adobe Camera RAW eine Reihe von RAW-Convertern, die jedoch kein vollständiges Instrumentarium zur Nachbearbeitung bieten.

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