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Stellarium 0.10.0

24.09.2008 | 13:34 Uhr |

Mit Stellarium zu den Sternen - für null Sterntaler. Stellarium zaubert ein voll funktionsfähiges Planetarium in 3D auf den Bildschirm und lädt zu einer Sternsafari ein, auf der man nicht nur Sterne, ihre Koordinaten und interessante Informationen, sondern auch Sternbilder, Galaxien und Darstellungen von Nebeln erkunden kann. Die neue Betaversion bringt eine verbesserte Benutzeroberfläche, eine optimierte Rechenleistung und zusätzliche Darstellungs-Funktionen mit.

Stellarium 0.10.0 ist die neue Betaversion des quelloffenen Planetariums für den Rechner. Nach acht Monaten Arbeit hat das Team um den französischen Entwickler Fabien Chéreau die Anwendung optimiert und präsentiert nun die neue Version mit einer verbesserten Bedienoberfläche, einer optimierten Nutzung des Arbeitsspeichers und neuen Funktionen. Darunter eine grafische Anpassung beim Betrachten von hellen Objekten, optimiertes Rendern von Bildmaterial und ein verbessertes Menü zur Ortsbestimmung.

Mit Stellarium kann man auf dem Bildschirm über 600.000 Sterne aus dem Standardkatalog und noch einmal mehr als 210 Millionen aus Zusatzkatalogen erkunden. Darüber hinaus bietet die Anwendung Illustrationen von Sternbildern, Bilder von Nebeln nach dem Katalog von Charles Messier, eine realistische Darstellung der Milchstraße, realistische Sonnenaufgänge und -untergänge und Planeten mit ihren Satelliten. Stellarium stellt in 3D ein realistisches Himmelszelt dar, wie es zu einer gewählten Zeit an einem beliebigen Ort für den Betrachter mit bloßem Auge, mit einem Fernglas oder mit einem Teleskop sichtbar wäre.

Aus einem übersichtlichen Menü wählt man sich den gewünschten Standort und ein beliebiges Datum für die Sternenbeobachtung. Mit dem Mauszeiger kann man sich dann frei in der Himmelsdarstellung bewegen und beliebige Objekte anwählen, zu denen dann verschiedene Angaben wie Helligkeit, absolute Helligkeit, Stundenwinkel, Spektraltyp oder die Entfernung in Lichtjahren erscheinen. Zusätzlich kann man Sternbilder und Asterismen, also historische Darstellungen von Sternbildern, anzeigen. Das Programm simuliert eine Sonnen- oder Mondfinsternis und zeigt auf Wunsch auch Sternfunkeln und Sternschnuppen an.

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