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Adobe will Retina-Display unterstützen

12.03.2012 | 06:49 Uhr |

Adobe hat als erster Anbieter von Verlagssoftware die Unterstützung der neuen iPad-Auflösung angekündigt.

iPad 2012
Vergrößern iPad 2012
© Apple

Adobe hat in einem Blog auf seiner Digital Publishing-Suite Webseite angekündigt, dass demnächst Adobes DPS-Programme die volle Auflösung des neuen iPads unterstützen werden.

Um für ein Magazin oder eine ähnliche Produktion die 2048 x 1536 Pixel des iPad3 zu nutzen muss der Herausgeber seine Apps als Update erneut im App Store einreichen, da die Änderungen nicht nur das Hinzufügen von neuen Ausgaben beinhaltet. Doch zunächst muss Adobe von Apple die Zustimmung für seine modifizierte App Content Viewer erhalten, mit der Verlage eine Vorschau ihrer Inhalte erhalten, wenn sie ihre Ausgaben testen. In dem Blog deutet Adobe an, dass durch Nutzung der App Content Viewer auch technische Fehler von Ausgaben aufgedeckt werden, die eine Zulassung im App Store verhindern.

Adobe verspricht in dem Blog weiterhin, dass mit dem neuen iPad die interaktive Inhalte und Videos viel fließender angezeigt werden. Offen hingegen bleiben Fragen, wie zum Beispiel DPS für jedes mobile Gerät die korrekte unterstützte Auflösung liefert und wie sehr die neue Pixel-Rate die ohnehin großen DPS -Dateien weiter aufblähen.

Auf Nachfrage, wie andere Hersteller von digitalen Verlags-Programmen auf das neue iPad reagieren, hat nur Mag+ umgehend mit einer Twitter-Nachricht geantwortet: Eine neue Lösung für das iPad 3 ist demnach dort schon in Arbeit. Die Antworten von Quark und Aquafadas stehen noch aus.

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