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Softwarepiraterie verursacht Schäden von 33 Milliarden Dollar

02.06.2005 | 13:34 Uhr |

Die Business Software Alliance (BSA) hat die weltweit durch Softwarepiraterie verursachten Schäden auf 33 Milliarden Dollar beziffert. Immer mehr Softwarehersteller würden daher dazu übergehen, ihre Produkte mittels Aktivierungsprozessen zu schützen.

Investitionen in Anti-Pirateriemaßnahmen seien laut BSA-Direktorin Jenny Blank nicht geringfügig, aufgrund der hohen Schäden aber nötig. Das erste Ziel der Aktivierung seie es, sie für den ehrlichen Käufer so einfach wie möglich zu machen. Das zweite Ziel sei es, das Aushebeln des Kopierschutzes zu erschweren.

Derweil bezweifelt der Analyst Joe Wilcox von Jupiter Research die Zahlen der BSA. Der Ansatz, jede verbreitete Raubkopie als einen verlorenen Verkaufsumsatz zu verbuchen, erscheine ihm "dubios".

Das Argument, die Piraterierate würde zurückgehen, wenn Software kostengünstiger wäre, ist laut BSA nicht richtig. "Die gleichen Leute, die sagen, 'wenn die Software billiger wäre, würden wir sie kaufen', kopieren 10-Dollar-Software," erklärt Jenny Blank.

Erfolge beim Kopierschutz stellt der Chef von Ambrosia Software Andrew Welche fest: "Wir haben festgestellt, dass jedes Mal, wenn wir einen Schutz implementieren, wir mehr Verkäufe erzielen."

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