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Aza Raskin: "iPhone ist nicht intuitiv"

06.11.2008 | 13:45 Uhr |

Aza Raskin, Sohn von Jef Raskin, dem "Vater des Macintosh", findet die Benutzeroberfläche des iPhone nicht intuitiv genug.

Jeder Mac-Fan kennt den Namen Raskin: Jef Raskin war Anfang der Achtzigerjahre der Leiter des Entwicklungsteams des ersten Macintosh bei Apple. Von ihm stammt der Name des Rechners, er gestaltete die damals revolutionäre Benutzeroberfläche des Mac. 2005 starb Raskin an Krebs. Sein Sohn Aza entwickelt heute wie sein Vater Benutzeroberflächen. Er ist "Head of user experience" bei Mozilla, gestaltet die Benutzeroberfläche von Programmen wie Firefox.

In einem Interview mit dem IT-Dienst Golem kritisiert er das iPhone, nennt die Gestensteuerung als schlechtes Beispiel für Benutzerführung: "Jemand, der das Telefon noch nie zuvor gesehen hat, käme nie auf die Idee, diese Gesten zu machen.", so der 24-Jährige. Die Werbung sorge dafür, dass die Bedienung intuitiv erscheine. Raskin arbeitet nach der Philosophie der "Human Interfaces". Dies ist ein Begriff, den sein Vater geprägt hatte. Damit bezeichnet man die Bedienung, die sich dem Menschen, seinen Fähigkeiten und Gewohnheiten anpasst.

Info: Interview

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