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Sony Deutschland will sparen

22.07.2004 | 12:03 Uhr |

Nach einem hohen Verlust im abgelaufenen Finanzjahr will Sony Deutschland in disem Jahr ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erreichen.

Grundlage für die Rückkehr in die Gewinnzone soll ein umfassendes Umstrukturierungsprogramm sein, sagte Deutschland-Chef Wolfdieter Griess dem «Handelsblatt» (Donnerstagausgabe). Details wolle Griess noch in dieser Woche vorstellen, hieß es. Unter dem Strich dürfte auf Grund hoher Kosten für die Sanierung am Ende des Finanzjahres 2004/2005 dann doch noch einmal ein Fehlbetrag stehen.
Im Finanzjahr 2003/2004 (bis 31. März) musste Sony einen operativen Verlust von 28,3 Millionen Euro verbuchen nach einem Plus von 6,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz mit Unterhaltungselektronik, professioneller Technik und Computern brach um elf Prozent auf 1,02 Milliarden Euro ein. Aus dem Geschäft mit traditionellen Röhren-Fernsehern, die noch immer 94 Prozent der umgesetzten Geräte ausmachen, habe sich Sony zu früh zurückgezogen, schreibt die Zeitung.
Der japanische Mutterkonzern hatte im vergangenen Jahr ein Umstrukturierungsprogramm eingeleitet, um die verschiedenen Geschäftsfelder zu harmonisieren und Synergien besser zu nutzen. Mitte 2003 hatte der damalige Deutschlandchef Leopold Bonengl noch auf ein leichtes Plus bei Umsatz und Ertrag gehofft. Griess leitet seit Anfang 2004 Sony Deutschland.

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