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Sony Ericsson senkt Absatzprognose in den USA

02.05.2003 | 14:26 Uhr |

Der schwedisch-japanische Handy-Hersteller Sony Ericsson hat nach Umsatzrückgängen in den USA im ersten Quartal seine Absatzprognose für das Gesamtjahr gesenkt. Wie der US-Chef des Unternehmens, Urban Gillström, am Freitag in der Stockholmer Wirtschaftstageszeitung "Dagens Industri" mitteilte, rechne man nun nur noch mit dem Verkauf von 88 Millionen Mobiltelefonen gegenüber einer bisherigen Prognose von 90 bis 95 Millionen Stück. "Der Markt steht im Moment einfach still", sagte Gillström weiter. Sony Ericsson hatte im vergangenen Jahre 83,9 Millionen Handys in den USA abgesetzt und damit einen Marktanteil von etwa 6 Prozent erreicht. Das vor zwei Jahren gestartete Joint Venture der beiden Konzerne will 2003 erstmals Gewinne einfahren. Ericsson-Konzernchef Carl-Henric Svanberg hatte bei der Vorstellung der Zwischenbilanz nach dem ersten Quartal erstmals öffentlich Kritik an den anhaltenden Verlusten geäußert. dpa

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