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Sony Ericsson verzeichnet Ergebnisrückgang

11.10.2007 | 20:27 Uhr |

Mobiltelefon-Hersteller Sony Ericsson hat im dritten Quartal weniger verdient als ein Jahr zuvor.

Der Gewinn vor Steuern fiel um elf Prozent auf 384 Millionen Euro und der Überschuss von 298 Millionen auf 267 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 3,11 Milliarden Euro. Das Ergebnis fiel besser aus als am Markt erwartet. «Aus unserer Sicht, ist das Quartal gut gelaufen», sagte Finanzvorstand Ulf Lilja.

Im hart umkämpften Handy-Markt will Sony Ericsson seinen Marktanteil ausbauen. Die Position werde durch den Vermarktungsstart neuer Modelle gestärkt, sagte Lilja. «Ich gehe daher davon aus, dass wir unseren Marktanteil erhöhen werden.» Der viertgrößte Handy- Produzent hatte seinen Marktanteil im dritten Quartal auf Jahressicht zwar erhöht, allerdings sank dieser im Vergleich zum Vorquartal leicht.

Am Ende der Berichtsperiode habe dieser bei «über neun Prozent» gelegen, sagte Vorstandschef Miles Flint, der sein Amt zum November an Nachfolger Hideki Komiyama übergibt. Der Handy-Absatz von Sony Ericsson kletterte im abgelaufenen Quartal um 31 Prozent auf 26 Millionen Geräte, wobei die Verkäufe in Nord- und Südamerika sowie Westeuropa gut gelaufen seien. «In Deutschland beispielsweise hat sich unser Geschäft stark entwickelt», sagte Finanzvorstand Lilja. Für dieses Jahr rechnet Sony Ericsson weiterhin mit einem branchenweiten Absatz von über 1,1 Milliarden Mobiltelefonen. Das Gemeinschaftsunternehmen des japanischen Elektronikkonzerns Sony und des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson hatte lange Zeit auf hochpreisige Geräte mit Multimedia-Funktionen gesetzt, mittlerweile aber seine Produktpalette ausgeweitet. Zum Absatzsprung trug vor allem die Verbreiterung der Produktpalette mit preisgünstigeren Modellen bei. Dies schlug sich beim durchschnittlichen Handy-Verkaufspreis (ASP) nieder, der im Berichtszeitraum von 147 auf 120 Euro sank. Finanzvorstand Lilja verteidigte den Rückgang als unvermeidlich. Wichtiger sei, dass die Rentabilität weiterhin stimme, sagte er der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. (dpa)

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