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Sony macht weniger Umsatz und mehr Gewinn

28.07.2004 | 12:34 Uhr |

Der japanische Elektronik- und Medienkonzern Sony hat im ersten Quartal (Ende Juni) operativ deutlich schlechter abgeschnitten, seinen Überschuss jedoch stark gesteigert.

Das Betriebsergebnis sei um 41,4 Prozent auf 9,8 Milliarden Yen (73 Mio Euro) gefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Tokio mit. Grund seien vor allem starke Währungseinflüsse. Währungsbereinigt sei der Betriebsgewinn um 27 Prozent geklettert.
Das Ergebnis vor Steuern fiel von 35,8 auf 6,6 Milliarden Yen. Der Umsatz stieg leicht um 0,5 Prozent auf 1,61 Billionen Yen (währungsbereinigt plus 5 Prozent). Der Überschuss kletterte dagegen kräftig von 1,1 auf 23,3 Milliarden Yen. Dafür seien vor allem hohe Gewinnbeiträge der Beteiligungen verantwortlich, hieß es. Sony Ericsson etwa erhöhte seinen Gewinn und brachte 5,8 Milliarden Yen in den Sony-Überschuss ein, während im Vorjahr noch ein Minus des Handyherstellers von 5,8 Milliarden Yen den Gewinn von Sony schmälerte.
Für das laufende Geschäftsjahr 2004/2005 (Ende März) ließ Sony trotz des über den eigenen Erwartungen liegenden Quartalsgewinns seine Prognose unverändert. Das künftige Geschäftsumfeld sei unsicher, hieß es. Das Unternehmen erwartet einen Anstieg des Umsatzes um ein Prozent auf 7,55 Billionen Yen. Der operative Gewinn soll um 62 Prozent auf 160 Milliarden Yen steigen, der Überschuss um 13 Prozent auf 100 Milliarden Yen.

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