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Sony ruft 440.000 Laptops wegen Brandgefahr zurück

05.09.2008 | 16:20 Uhr |

Nach den fehlerhaften Laptopakkus 2006 hat Sony jetzt erneut eine große Rückrufaktion eingeleitet.

Sony ruft weltweit etwa 44.000 Laptops zurück. Die betroffenen Modelle der TZ-Reihe sollen wegen falscher Verkabelung nahe der Scharniere anfällig für Kurzschlüsse sein. Dabei kann es zu Überhitzung kommen, auch der Nutzer läuft Gefahr sich dabei zu verbrennen. Laut der US-Kommission für Produktsicherheit ist ein Fall bekannt, bei dem sich ein Anwender leicht verbrannte, 15 Fälle von Überhitzung sol es gegeben haben.

Die betroffenen Geräte gehören zu den Modellen VGN-TZ100, VGN-TZ200, VGN-TZ300 und VGN-TZ2000. Sony rät den Besitzern, sich an das Unternehmen zu wenden, um zu erfahren, ob das Gerät zu den betroffenen gehört. Bereits 2006 musste Sony Millionen Laptopakkus zurückrufen, ebenfalls wegen Brandgefahr. Zu den betroffenen Akkus ghörten auch die, die in den damaligen iBooks verbaut waren. Computerhersteller Dell musste kürzlich beinahe eine Million Laptops zurückrufen, weil die Netzteile Feuer und Stromschläge verursachen konnten.

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