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Sony und Connectix beenden Emulationsstreit

19.03.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einem etwas mehr als zweijährigen Hickhack vor Gericht hat der japanische Sony-Konzern eingelenkt und eine Entwicklungspartnerschaft mit der kalifornischen Softwareschmiede Connectix vereinbart. Connectix hatte auf der Januar-Macworld 1999 seine "Virtual Game Station" (VGS) vorgestellt, eine PC-Emulationssoftware für Sonys Spielekonsole "Playstation". Das Produkt war zunächst für Macintosh- und später auch für Windows-PCs erhältlich. Sony überzog den Hersteller daraufhin mit einer Reihe von Urheberrechtsklagen, die allesamt abgeschmettert wurden. Connectix war ohnehin stets der Ansicht, Sony habe nur Vorteile durch die VGS, da diese die Nachfrage nach der Spielesoftware erhöhe.

Jetzt haben sich die Streithähne gütlich geeinigt und wollen künftig an der Emulationstechnik gemeinsam werkeln. Sony übernimmt den VGS-Bereich von Connectix, die Kalifornier dürfen ihre Software noch bis Ende Juni weiter verkaufen. Nähere Details der künftigen Zusammenarbeit sind noch nicht bekannt.

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