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Sony und IBM erweitern Zusammenarbeit

04.02.2004 | 12:01 Uhr |

Sony hat eine Investition von 294 Millionen Dollar in Toshibas Chip-Fabrik in Oita, 502 Millionen Dollar in die SCEI-Fabrik in Nagasaki und 340 Millionen Dollar in IBMs Fabrik in East Fishkill, in der IBM auch den G5 fertigt, bekannt gegeben.

Ziel der Investition ist, den "Cell" genannten Chip der Playstation 3 (PS3) zu bauen. Weitere 1.1 Milliarden Dollar sind in Zukunft für die Entwicklung neuer Halbleitertechnik mit Fokus auf die PS3 geplant, sowohl in Sonys eigener Chipfertigung als auch bei den Partnern SCEI, Toshiba und IBM. Mit diesem Geld soll der zukünftige 65-Nanometer-Fertigungsprozess finanziert werden, den SCEI, Sony und Toshiba in allen ihren Fabriken in der nächsten Zukunft etablieren wollen.
Mit der Entwicklung der 65nm-Technologie haben laut Macworld die beteiligten Firmen bereits 2001 begonnen, es ist allerdings nicht ganz klar, inwiefern diese IBM-Beteiligung mit IBMs Kooperation mit AMD an einem gemeinsamen 65nm-Prozess vereinbar ist, der 2005 fertig sein soll.
Mit der Beteiligung am PPC-basierten Cell-Prozessor, der laut Sony einen radikalen Performancesprung jenseits von Moores Law bringen wird, sichert sich IBM die Hoheit auf sämtliche Spielkonsolen: Nintendo setzt schon heute IBM PPC-CPUs in ihrem GameCube ein und der Nachfolger von Microsofts Xbox wird nach Spekulationen aus der Branche auf einem leicht abgeänderten G5-Nachfolger basieren. Angeblich laut Gerüchteküche sogar derer drei jeweils mit Dual-Core und IBMs Version des vom Alpha-Designteam erfundenen und von Intel eingeführten Hyperthreading . Jedoch werden in Multi-CPU-Konfigurationen in der Regel zwei oder vier CPUs verbaut, was die Glaubwürdigkeit des von drei Prozessoren sprechenden Gerüchts beschädigt.

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