Branche

Sony verkauft US-Firmenzentrale für 1 Mrd. US-Dollar

21.01.2013 | 10:21 Uhr | Denise Bergert

Der japanische Elektronik-Konzern Sony wird seine Firmenzentrale in den USA an Investoren verkaufen. Das 37-stöckige Gebäude in New York City soll einen Erlös von 1,1 Milliarden US-Dollar bringen.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet , bleiben Sony abzüglich von Verbindlichkeiten dabei noch 770 Millionen US-Dollar. Die Vereinbarung sieht außerdem vor, dass das Unternehmen weitere drei Jahre in dem Gebäude bleiben darf.

Laut Analyst Keita Wakabayashi kann Sony diese Summe gut gebrauchen, da das Unternehmen derzeit nicht mehr über viele flüssige Geldmittel verfügt. Der Verkauf der US-Sony-Zentrale ist Teil der von CEO Kaz Hirai angeregten Verschlankung der Unternehmensstrukturen. Hirais Ziel ist es, mit Sony neue Segmente im Elektronik-Markt zu erschließen. Hierfür sei eine schnellere Entscheidungsfindung und Umsetzung von Ideen essenziell.

Während das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr herbe Verluste einstecken musste, sagt Sony für 2013 Gewinne in Höhe von 223 Millionen US-Dollar voraus. Derzeit hält der Konzern laut Nicole Seligman, Präsidentin von Sony Corp America, Ausschau nach einer neuen Firmenzentrale in Manhattan. Bislang sei jedoch noch keine konkrete Entscheidung gefallen.

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