913806

Sony verkauft weniger Konsolen

24.07.2003 | 12:26 Uhr |

Im Gegensatz zu Microsoft ist Sony Computer Entertainment nicht ganz so glücklich über die derzeitige Absatzlage der eigenen Videospielkonsole.

Im abgelaufenen ersten Geschäftsjahresquartal (1.4. bis 30.6.) von Sony konnten weltweit 2,65 Millionen Konsolen neue Besitzer finden - genau 1,94 Millionen Geräte weniger als im ersten Quartal 2002. Dagegen verkaufte sich die Ur-Playstation im neuen Gewand der PS One überraschend gut: 830.000 Stück hat Sony ausgeliefert, 160.000 mehr als im Vorjahresquartal.

Grund für die Zurückhaltung bei den Konsumenten ist laut Sony der stabile Preis der Playstation 2. Im ersten Quartal 2002 gab es eine signifikante Preissenkung auf 199 US-Dollar, das habe den Absatz deutlich angekurbelt. Im aktuellen Geschäftsjahr gab es diesen begünstigenden Faktor allerdings nicht. Dafür laufen im Mutterland Japan die Geschäfte dank einer überarbeiteten PS2 mit leiseren Lüftern, DVD-R-Unterstützung und eingebautem Infrarotport für eine Fernbedienung besonders gut. Bis Ende des Jahres soll diese Hardwarerevision sowohl in den USA als auch Europa ebenfalls erhältlich sein.

0 Kommentare zu diesem Artikel
913806