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Sonys Batterieprobleme betreffen womöglich nicht nur Dell

17.08.2006 | 12:34 Uhr |

Die fehlerhaften Notebookakkus von Sony, die Dell dazu veranlassten, rund 4,1 Millionen Mobilrechner zurückzurufen, könnten auch in Geräten anderer Hersteller verbaut sein.

Newertech AL15 Powerbook-Akku
Vergrößern Newertech AL15 Powerbook-Akku

"Unter bestimmten, seltenen Voraussetzungen kann die Batterie überhitzen oder gar Feuer fangen, wenn metallische Teile in kritischen Teilen der Zelle vorhanden sind," erklärt Sony über einen Sprecher. Die fraglichen Akkus wurden zwischen Januar 2004 und Februar 2006 bei Sony in Japan produziert und an Dell und andere Hersteller verkauft. Sony will jedoch die anderen Firmen aufgrund von vertraulichen Verträgen nicht nennen. Auch in die eigenen Vaio-Notebooks habe Sony die Akkus eingebaut, eine Rückrufaktion sei nicht nötig. Das Überhitzungsrisiko hänge stark von der Systemkonfiguration ab, in den meisten Fällen würde der Kurzschluss die Batterie einfach nur außer Betrieb setzen. Feuergefahr könne dann entstehen, wenn die Akkus in der Nähe wärmerer Teile wie dem Prozessor untergebracht sind. Es spiele zudem eine Rolle, ob die Batterien neben- oder übereinander montiert sind. Sony hat zugesichert, sich mit Dell die Kosten für den Rückruf zu teilen, Beträge nannte das Unternehmen nicht.

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