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Sorkin stichelt gegen Cook - und rudert zurück

28.09.2015 | 10:58 Uhr |

Gefallen wird das Biopic "Steve Jobs" den Apple-Verantwortlichen nicht. Drehbuchautor Aaron Sorkin zeigt sich aber dünnhäutig.

Am 9. Oktober kommt in den USA der Film nach Walter Isaacsons Biography "Steve Jobs" in die Kinos. Apple-CEO Tim Cook hat wohl schon das Buch nicht gefallen, so nannte er bei Stephen Colbert den Film "opportunistisch". Drehbuchautor Aaron Sorkin hat am Wochenende zurück gegiftet – und sich anschließend entschuldigt.

Sorkin verbat sich zunächst jede Kritik an dem Werk, "das keiner gemacht, um reich zu werden", solange es noch keiner gesehen hat und wurde schließlich polemisch: "Wenn man eine komplette Fabrik in China betriebt, in der Kinder für 17 Cent die Stunde iPhones zusammenbauen, braucht man gute Nerven, um jemand anderen opportunistisch zu nennen." Sorkin entschuldigte sich anschließend via E!News für seine Wortwahl, und gab der Hoffnung Ausdruck, dass Cook der Film so gut gefalle, wie ihm Apples Produkte gefallen.

Michael Fassbender spielt in dem Film die Rolle des Apple-Gründers, Regie führt Oscar-Preisträger Danny Boyle (Slumdog Millionaire). Anders als der Film "Jobs" mit Ashton Kutcher in der Titelrolle und die herzerfrischende Parodie "iSteve" mit Justin Long wirft der neue Film vor allem drei Schlaglichter auf die Karriere von Steve Jobs und zeigt die Vorbereitungen auf drei prägendes Produktvorstellungen. Die Geschichte Apples und seines Gründers erzählt der Film vorwiegend in Rückblenden. In deutschen Kinos soll das Werk ab November zu sehen sein.

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