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Gefahr für Facebook: Nutzer sind unzufrieden

20.07.2011 | 07:30 Uhr |

Facebook hat sich in der Verbraucherstudie ACSI/ForeSee (American Customers Satisfaction Index) gegenüber dem Vorjahr nur leicht verbessert, die Nutzer der Site sind aber weiterhin nicht besonders, berichtet der IDG News Service

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© Facebook

Facebook verfüge zwar noch über eine "Art von Monopol", wie der Autor der Studie Larry Freed schreibt, doch könne sich die Situation schnell ändern, wenn sich das soziale Netz nicht rasch um die Verbesserung der Kundenzufriedenheit kümmere. "Falls es Google schafft, sein Nutzer-orientiertes Ethos auf Google+ zu übertragen, bekäme Facebook ernsthafte Konkurrenz, die das Potential hat, eine Erosion des Marktanteils auszulösen," erklärt Freed dem IDG News Service.

Facebook hat laut der Studie seinen Wert für Kundenzufriedenheit gegenüber dem Vorjahr von 64 auf gerade einmal 66 von 100 möglichen Punkten verbessern können. Das Unternehmen bewege sich zwar in die richtige Richtung, jedoch nur sehr langsam, meint Freed.

Auf die Ergebnisse der Studie angesprochen, erklärte Facebook dem IDG News Service, man nehme das Feedback der Nutzer ernst und bemühe sich, einen "einfachen, schnellen und innovativen" Dienst zu schaffen, mit dem man mit seinen Freunden sicher in Kontakt bleiben könne: "Mehr als die Hälfte unserer Nutzer besuchen Facebook jeden Tag und wir erweitern permanent unsere Produkte, um die bestmögliche Erfahrung zu schaffen," lässt sich der Konzern zitieren.

In der Social-Media-Kategorie des Reports brachte es Wikipedia mit 78 Punkten (plus eins gegenüber Vorjahr) auf den besten Wert, auf den zweiten Platz folgte Youtube (74, ebenfalls plus eins). Ganz aus der Wertung herausgefallen ist Myspace, es kamen nicht genügend Umfrageteilnehmer zusammen, die den Platzhirschen vor der Facebook-Zeit bewerten wollten.

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