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Auch virtuelles Entfreunden kann Stress machen

07.09.2010 | 11:27 Uhr |

Freundschaften bei Facebook und Co. basieren oft auf reiner Online-Bekanntschaft des oder der anderen. Aber auch das einseitige Beenden solcher virtueller Kontakte kann echten emotionalen Stress verursachen, will eine Psychiaterin festgestellt haben.

Das berichtet das Online-Magazin Winfuture.de. Demnach vertritt die Professorin für Psychiatrie an der NYU School of Medicine, Irene Levine, die Meinung, dass das so genannte "Defriending" besonders dann Stress hervorrufe, wenn der andere von dem Kontaktabbruch unvorbereitet getroffen wird, während die andere Seite schon länger über diesen Schritt nachgedacht habe. Ähnlich sieht es dem Bericht zufolge Aram Sinnreich, Professor für Medien an der Rutgers University: Gerade die zunehmende Beliebtheit sozialer Netzwerke und die Bedeutung solcher Kontakte für die Betroffenen machen das "Entfreunden" immer folgenschwerer.

Info: Winfuture.de

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