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Facebook contra Google+

19.07.2011 | 09:56 Uhr |

Facebook ist laut eines Berichts von Cnet nicht begeistert über Werbung auf den eigenen Seiten, die auf den Konkurrenten Google plus verweisen. Facebook sei deutlich radikaler vorgegangen, als es der Sache angemessen wäre.

Der britische App-Entwickler Michael Lee Johnson hatte die Idee, nicht nur bei Facebook Freundeskreise zu pflegen, sondern auch bei Google+, wozu man bislang aber die Einladung eines Mitglieds des neuen sozialen Netzwerks benötigt. Für diesen Zweck schaltete Johnson eine kostenpflichtige Anzeige auf seinem Facebook-Account. Diese bewarb er mit den Worten: "If you're lucky enough to have a Google+ account, add Michael Lee Johnson, Internet Geek, App Developer, Technological Virtuoso." Facebook war laut Cnet "not amused" und löschte angeblich kurzerhand Werbung wie auch gleich das Konto von Johnson. Facebook konnte sich dafür insbesondere auf einen Passus berufen, dass Werbung für konkurrierende Produkte oder Dienstleistungen, die das Geschäft von Facebook beeinträchtigen könnten, nicht akzeptiert werden, erklärt der Bericht. Diese fragwürdige Aktion speziell der kompletten Löschung von Johnsons Account durch Facebook wird in der Community natürlich kritisch kommentiert, unter anderem von Michael Nickles : "... dass auch die Macher des noch sozialen Netzwerks Nummer 1 die Spielregel Nummer 1 des Internet anscheinend nicht begriffen haben: ’lächerliche Aktionen’ werden schnell weltweit bekannt, dumme Reaktionen erzeugen schnell ein fatales Echo." Facebook habe ganz offenbar Angst vor Google+. Johnson dagegen erfreut sich inzwischen eines eigenen Kontos bei Google+ und steht derzeit bei 1460 "in Kreisen von anderen", was den "Freunden" von Facebook entspricht. Ein paar bissige Kommentare (wie "Failbook") hat er sich verständlicherweise dort nicht verkneifen können ...

Info: Cnet

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