1464095

Facebook und Greenpeace einigen sich bei Energiedisput

19.12.2011 | 06:57 Uhr |

Greenpeace ist mit einer eigenen Website bei Facebook vertreten. Gleichzeitig kämpfen die Umweltaktivisten seit 2010 unter anderem mit einem drastischen Animationsvideo gegen die Energie-Versorgung der Datenzentren von Facebook und anderen Cloud-Anbietern durch Kohlekraft.

Facebook Greenpeace unfriend Coal
Vergrößern Facebook Greenpeace unfriend Coal

" Unfriend Coal " heißt die Kampagne, die Greenpeace unter anderem in diesem Video auf lustig animierte und kommentierte, aber unmissverständliche Weise betrieben hat. Die Hauptforderung der Umweltaktivisten: Facebook muss bei der Versorgung seiner Rechenzentren mit Strom auf saubere Energiequellen umsteigen und von fossilen Energieträgern Abschied nehmen. Nach eigener Aussage hatten sich bereits 700.000 Online-Aktivisten der Kampagne angeschlossen.

Nun geben beide Parteien eine Einigung bekannt. Demnach habe man sich auf eine Zusammenarbeit zur Förderung der erneuerbaren Energien in und um die Cloud herum geeinigt. Gemeinsam wolle man Energieversorger dazu bringen, stärker auf umweltverträgliche Energiequellen zu setzen. Insbesondere die eigenen Server und Rechenzentren will Facebook zunehmend durch saubere Energieträger speisen. Seinerseits wird Greenpeace das Open Compute Project unterstützen, an dem wiederum Facebook beteiligt ist und das umweltverträgliche Technologien für Server, Speicher und Rechenzentren öffentlich verfügbar macht. Facebook beschreibt und bestätigt diese Vereinbarung ebenfalls . Die gemeinsame Erklärung lässt sich auch als PDF nachlesen.

Info: Greenpeace Blog

0 Kommentare zu diesem Artikel
1464095