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Spam weiter auf dem Vormarsch

02.09.2004 | 09:44 Uhr |

Angesichts der Unmengen an Spam-Mitteilungen, die tagtäglich in den Postfächern landen, wird die Nützlichkeit des E-Mail-Verkehrs in Unternehmen zunehmend in Frage gestellt.

Laut IDC sind mittlerweile 38 Prozent der täglich in Nordamerika versandten 31 Milliarden E-Mails Spams. 2002 hatte ihr Anteil "nur" 24 Prozent betragen. Auch wenn verbesserte Content-Filter und Anti-Spam-Tools dabei helfen, das Problem zu bekämpfen, verursacht der elektronische Werbemüll steigende Kosten. So kommt es bei Mitarbeitern und IT-Abteilungen zu einem Produktivitätsverlust, da diese zusätzlich Zeit dafür aufwenden müssen, die oft mit Viren, Würmern und anderer Malware verseuchten Mails zu identifizieren und zu löschen. Aus Sicht von IDC-Analyst Mark Levoitt ist es daher an der Zeit, alternative Kommunikationsformen zu nutzen, etwa Instant Messaging oder Web-Konferenzen. Trotz des drastischen Anstiegs der Spam-Flut seien E-Mails nach wie vor die beliebteste Form der Kommunikation via Internet. Laut IDC hat das weltweite Mail-Volumen 2003 erstmals ein Exabyte, das sind eine Milliarde Gigabytes, überschritten. (mb)

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