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Spekulationen über Google-Browser

25.01.2005 | 16:36 Uhr |

Ben Goodger ist 24 Jahre alt und maßgeblich an der Fertigstellung des beliebten Web-Browsers Firefox beteiligt. Seine Mitarbeit bei Google nährt Gerüchte über einen eigenen Browser des Suchmaschinen-Entwicklers.

Google auf allen Kanälen - neben der berühmten Suchmaschine, dem E-Mail-Angebot mit Webspace sowie der kostenlosen Bildbearbeitungssoftware Picasa 2 für Windows steht das Unternehmen nun im "Verdacht", mit Hilfe von Ben Goodger einen eigenen Browser auf Mozilla-Basis (Gecko-Engine) zu entwickeln. Zumal Google schon seit längerem im Hintergrund am Mozilla-Projekt mitarbeitet. Der Engländer Ben Goodger lebt in Kalifornien (USA).

Nachdem er früher bereits für Netscape und AOL tätig war, zeichnete er zuletzt besonders für die Entwicklung des alternativen Firefox-Browsers verantwortlich. Nach eigener Auskunft auf seiner Homepage war er als "lead engineer" unter anderem für das Erweiterungssystem von Firefox zuständig, außerdem für die Migration von Internet-Explorer- beziehungsweise Opera-Präferenzen zu Firefox (etwa die Bookmarks), für das neue Download-System und anderes mehr. An der Entwicklung künftiger Firefox-Versionen will er unverändert mitarbeiten. Ben Goodger hört unter anderem gern Musik und verwaltet diese mit iTunes und einem iPod auf seinem G5-Mac.

Ob mit seiner Hilfe wirklich ein Google-Browser in der Mache ist, lässt sich naturgemäß schwer voraus sagen. Interessant ist freilich, dass der Suchmaschinen-Entwickler sich bereits seit längerem die Domains www.gbrowser.com , www.gbrowser.net und www.gbrowser.org hat reservieren lassen.

Info: Ben Goodger Weblog

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