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Spekulationen um Filesharing-Funktionen in Leopard

03.05.2006 | 12:43 Uhr |

Mit zunehmender Popularität von Filmdownloads aus dem iTunes Music Store muss Apple befürchten, dass sein Partner zur Auslieferung von digitalen Inhalten Akamai nicht mehr ausreichend Bandbreite zur Verfügung stellen kann.

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So ist dieser Tage ein Gerücht aufgetaucht, nachdem Apple in sein kommendes Betriebssystem Leopard von Bittorrent und anderen bekannte P2P-Filesharing-Technologien einbauen könnte. Laut Mac Rumors wolle Apple seine Anwender dazu bringen, Dateien mehr von anderen Macs als von den Apple-Servern herunter zu laden um damit Kosten zu sparen. Wer Dateien wie System-Updates oder iTMS-Inhalte im P2P-Netz anderen Anwendern zur Verfügung stelle, könne mit Belohnung in Form von Einkaufsgutscheinen für den iTunes Music Store rechnen. Laut der "alten und zuverlässigen Quelle" von Mac Rumors hätten sich Entwickler schon für Mac-OS X 10.4 Tiger Gedanken um Filesharing gemacht, fanden damals aber keine Anreize um Anwender für das vielen suspekte P2P-Filesharing zu gewinnen. Ob Apples Rechtsabteilung dem Konzept zustimmen werde, sei jedoch noch ungewiss.

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