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Kommt das iPhone 5 doch im Sommer?

24.05.2011 | 13:25 Uhr |

Viele Analysten haben bereit ihre Meinung zum iPhone-Start abgegeben: Fast alle sind sich einig, Apple werde das iPhone 5 erst im September bringen.

Andy Zaky, ein unabhängiger Analyst, ist jedoch der Meinung, dass Apple das iPhone 5 oder eher ein iPhone 4S auf der WWDC im Juni vorstellen und spätestens im Juli in den Handel bringen werde. Der Analyst gibt zu, dass er keine Informanten mit Insider-Wissen bei Apple habe und alle seine Vermutungen auf der Auswertung der bisherigen Strategie von Apple und dem gesunden menschlichen Verstand basieren würden.

Laut Zaky weist die aktuelle Nachrichtenlage rund ums iPhone 5 auf keine revolutionären Erneuerungen wie LTE oder komplett überarbeitetes Design hin. Die nächste Generation des iPhone 4 folge dem Vorgänger-Muster: Das iPhone 3GS habe auch nur wenige Neuerungen erleben dürfen. Falls diese Vermutungen stimmen, gäbe es keine technischen Gründe, um den Release des iPhone 5 zu verschieben. Der Analyst erinnert sich auch an die Biergarten-Panne im letzten Jahr, als das geheimnisvolle Gerät schon Monate vor der Keynote in die Öffentlichkeit geriet. Die aktuellen Nachrichten um den Release des iPhone 5 im September kommen mit systematischer Häufigkeit, als ob es direkt von Apples PR-Abteilung gesteuert würde, so der Analyst. Schließlich hat niemand den "One more thing..."-Punkt bei der WWDC-Keynote gestrichen, wobei die Ankündigung eines iPhone 5 die größte Überraschung darstellen würde.

Der letzte Punkt, den der Analyst zur Unterstützung seiner Theorie bringt, sind die aktuellen Quartalsberichte von Apple . Peter Oppenheimer hat die Betriebskosten für das dritte Quartal nach oben korrigiert und erwartet die Ausgaben in Höhe von 2,5 Mio. US-Dollar. Zaky argumentiert, dass die Betriebskosten indirekt auf ein umsatzstarkes Quartal hinweisen, weil das Unternehmen hiermit die Personalkosten für die zusätzlichen Voll- und Teilzeitmitarbeiter im Einzelhandel deckt. In den Quartalsergebnissen der letzten zwei Jahre sind die Betriebskosten immer gestiegen, wenn Apple den starken Umsatz erwartete: in den letzten Quartalen mit traditionell starken Weihnachtshandel und z. B. im dritten Quartal 2010, als das iPhone 4 in den Einzelhandel ging.

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