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Adventurespiel "Das Jesus-Pergament"

14.01.2010 | 14:47 Uhr |

Was weiß man über Jesus, seine Zeit und sein Umfeld? Ein Adventure der Deutschen Bibelgesellschaft will das auf unterhaltsame und besonders für das Grundschulalter geeignete Weise deutlich machen.

Das Jesus Pergament
Vergrößern Das Jesus Pergament

Jesus stammte aus Nazareth im nördlichen Teil des damaligen Palästinas, Galiläa. In diesem Landstrich setzt auch das Spiel im Jahre 70, also zirka 40 Jahre nach dem Tod Jesu ein. Silas, ein Junge aus Kafarnaum in Galiläa, kommt mit der Botschaft von Jesus und der sich ausbreitenden Gemeinde durch Zufall in Kontakt. Ein Mann, der vor den Römern flieht, steckt ihm eine Schriftrolle mit geheimnisvollen Aufzeichnungen zu.

Komplexe Steuerung, instruktive Dialoge

In insgesamt sechs Levels begibt man sich nun in das Abenteuer um das Jesus-Pergament. Dabei steuert man Silas per Tastatur über die Pfeiltasten oder gibt mit Mausklick eine Bewegungsrichtung vor. Leider bleibt er dabei oft an Hindernissen hängen, so dass man meist mehrmals zu klicken ist, um ein Ziel zu erreichen. Die Steuerung über die Pfeiltasten ist etwas komfortabler, allerdings muss man bei diagonalen Bewegungsrichtungen zwischendurch absetzen, es funktioniert also nicht wie bei einem üblichen 3D-Spiel wie mit einem Analogstick, so dass man beliebig kreuz und quer gehen könnte. Personen sind überall auf der Karte verstreut. Man spricht diese an, indem man in der Steuerungsleiste am unteren Bildschirmrand die "Aktionsschaltflächen" nutzt, in diesem Fall fürs Reden, eine anderer Schalter lässt etwas in das Inventar (im Spiel der "Rucksack") aufnehmen, oder ein Item daraus verwenden, ein vierter schaltet in den Laufmodus um. Das klappt alles auch per Tastaturkürzel, zum Beispiel "S" fürs Sprechen. Auf den Rucksack muss man häufig zugreifen, unter anderem, um neue Lebensenergie in Form von Essen oder Trinken zu sich zu nehmen. Entsprechende Gegenstände wie Brotkörper oder Wasserfässer findet man überall unterwegs. Vergisst man sich trotz der Statusanzeige aufzufrischen, muss man kurz pausieren, weil einen dann die römischen Soldaten erwischen und vorübergehend in den Kerker stecken. Diese sind in Gestalt einer kleinen Kohorte ohnehin ständig hinter Silas her, was dem Spiel zusätzlich eine kleine Spannung verleiht.

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