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Spielerezension Crazy Machines

20.06.2005 | 12:14 Uhr |

Mit Crazy Machines erhält jeder, der gern an ausgefallenen technischen Konstruktionen bastelt, ein Spiel mit vielen interessanten und herausfordernden Möglichkeiten zum kleinen Preis.

"Wie grille ich das Würstchen mit Hilfe einer Glühbirne? Wie bringe ich mit der Kanone eine Blume zum Wachsen?", mit solchen seltsamen Aufgabenbeschreibungen stellt sich das Physik-Knobelspiel Crazy Machines dem Benutzer vor. Im Spielverlauf sind auch Kerzen unter Benutzung von Lupe und Taschenlampe anzuzünden, Dominosteine kunstvoll umzukippen oder einer Blumenzucht Licht zuzuführen unter Verwendung von Gegenständen wie Ballons, Gewichten, Schaltern, Billardkugeln und viele mehr. Auch Sonnenkollektoren, Kanonen und Dynamikstangen und weitere nicht ganz alltägliche Utensilien spielen öfter eine Rolle.

Abgedreht, aber realistisch

Dabei sind die Entwickler einen ungewöhnlichen, aber spielerisch sehr interessanten Weg gegangen: So abgedreht die Konstruktionen zur Lösung einer Aufgabe auch häufig sind, physikalisch soll alles möglichst korrekt zugehen. Die eigens entworfene 3D-Engine inklusive dynamischem Schattenwurf leistet dabei Erstaunliches: die benutzten Texturen für die Utensilien und Hintergründe sehen selbst bei Verwendung der Zoomfunktion nicht nur gut aus, auch die Bewegungsabläufe etwa bei einem herunter polternden Ball wirken realistisch. Dafür braucht es freilich schon einen relativ schnellen Mac: 1,25 GHz in einem G4-Mac mit 3D-Grafikkarte und minimal Mac-OS X 10.3 Panther sollten es schon sein. Wir hatten bei unserem Test mit einem G4-PowerMac (1,4 GHz mit Upgrade-Prozessorkarte, 64 MB 3D-Grafikkarte und knapp 900 MB Arbeitsspeicher) unter Panther keinerlei Performance-Probleme. Auch mit einem 1,67-GHz-Powerbook und Tiger gibt es keinen Grund zu klagen, lediglich beim Eingabegerät ist das Spiel wählerisch: Starten wir mit eingestöpselter USB-Maus, will Crazy Machines auch nur diese akzeptieren, über das Trackpad geht dann gar nichts. Erst bei Start ohne die Maus lässt es sich auch mit dem Powerbook-Trackpad spielen.

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