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Spielerezension: Space Colony

20.07.2004 | 12:47 Uhr |

In dem recht unterhaltsamen Spiel geht es nicht nur um Beziehungen, sondern auch um Weltraumtechnik.

Mit Space Colony können wir uns endlich einen alten Kindheitstraum erfüllen und ins Weltall fliegen um dort fremde Planeten zu besiedeln. Nach dem Jahr 2153 ist das allerdings auch bitter nötig, denn die Erde wurde von ihren menschlichen Bewohnern auf Grund der gigantischen Ressourcenprobleme verlassen. Zeit also für eine neue Phase in der Menschheitsentwicklung: die Kolonisierung des Weltraums. Im optionalen Tutorial lernen wir dabei rasch, dass es bei der Besiedlung ferner Planeten nicht nur auf die Ausrüstung und Technik ankommt. Auf einer Weltraumstation in wenig menschenfreundlicher Umgebung wollen die Siedler mehr als nur Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Schlafen und Hygiene erfüllt bekommen. Zur Zufriedenheit - und damit höherer Arbeitsleistung - tragen ferner gelegentliche Smalltalks mit anderen Bewohnern bei. Flirten nicht ausgeschlossen. Wer seinen Spielfiguren etwa noch eine Disco zum Abtanzen gönnt, darf sich über zufriedene Kommentare von Kolonistin Venus und Co. freuen. Aber nicht zum Vergnügen hält man sich dort oben auf. Das Ziel sind vielmehr harte Credits, die man sich persönlich am Geldautomaten abgeholt. Die Station dagegen braucht das Geld, um neue Geräte für innerhalb und außerhalb der Siedlung erwerben zu können. In späteren Missionen hat man sich ferner gegen unfreundliche Aliens zu wehren, was aber bei entsprechender Vorsorge durch automatische Laser und Power-Kraftfelder weitgehend automatisch erledigt ist.

Wenn es da draußen ist, werden wir es uns holen!

Die Bedienfelder für Objekte und Personen sind recht übersichtlich. Links wählt man unter anderem zwischen Knöpfen für Technik, Mobiliar, Einrichtungen oder Militär und baut die entsprechenden Elemente wie Gebäude oder Geräte an passender Stelle an - ausreichend Credits vorausgesetzt. Am rechten Bildschirmrand befindet sich eine Kolonisten-Anzeigetafel mit wichtigen Informationen und Steueroptionen für die jeweils ausgewählte Figur. Eine andere Leiste zeigt die vergangenen Tage sowie verfügbaren Credits und bietet per Vorlauftaste einen etwas schnelleren Zeitfluss an. Weitere Fenster wie etwa der Brücken-Bildschirm lassen sich jeweils zu- oder abschalten.

Zumeist handelt man bei seinen Missionen im Auftrag von Blackwaters Industries, Motto: Wenn es da draußen ist, werden wir es uns holen! Im Anschluss an das empfehlenswerte Tutorial spielt man nach Belieben die Hauptkampagne, in der ein Planet zu bevölkern ist, danach hat man die Wahl zwischen einer Militär- oder Zivilkampagne, wobei die Zivilkampagne lediglich aus zwei Missionen besteht.

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