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Spore Origins im Test

10.09.2008 | 15:30 Uhr |

Kaum ein anderes Spiel hat in der jüngeren Vergangenheit so viel Aufmerksamkeit erregt wie das Evolutionsspiel Spore. Jetzt gibt es den Ableger für das iPhone. Wir sind auf Darwins Spuren gewandert

Spore, entwickelt vom Sims-Erfinder Will Wright, wurde lange erwartet. Ganze acht Jahre soll die Entwicklung des Spiels gedauert haben. Mit Spore Origins kommt der Ableger davon jetzt auch auf das iPhone und den iPod Touch. Kann die kleine Versin mit dem Computerspiel mithalten?

Auf den ersten Blick erscheint hier vieles ähnlich. Der Spieler beginnt als primitives Lebewesen in der Ursuppe. Eine Mikrobe oder etwas vergleichbares, ein einäugiges Kleintier. Grundsätzlich gibt es bei Origins zwei Spielmodi. Entweder man strebt die "Entwicklung" an oder versucht zu "Überleben". Bei letzterem geht es darum, sein Tierchen so lange wie möglich auf der Welt zu halten. Die Energiereserven werden mit jedem neuen Level nicht aufgefüllt, das Spiel endet ganz banal mit dem Tod unserer jungen Lebensform.

Wesentlich interessanter ist der erste Modus, der sicherlich der wichtigste Punkt des Spiels ist: Entwicklung. Hier geht es darum, seiner Mikrobe bei der Evolution zu helfen. Wie im Originalspiel starten wir in der Ursuppe. Trotz der vermeintlichen Komplexität von Spore ist das Spielprinzip hier sehr trivial: fressen oder gefressen werden.

Fressen oder gefressen werden

Im Prinzip geht es stets darum, Beutetiere zu verspeisen und dabei nicht selbst auf dem Teller der bizarren räuberischen Lebensformen zu landen. Wenn unsere Mikrobe isst, steigt ihre Vitalität, die in Form der Herzen angezeigt wird, unsere Lebensenergie. Zugleich wächst auch das DNA-Level. Ist der DNA-Balken voll, ist das Level geschafft. Je höher die Vitalität, desto größer und stärker wird unser Tier. Bei vollem Balken können so vormals gefährliche Räuber selbst zu unserem Futter werden. Verletzungen durch Angriffe lassen Vitalität und Tier wieder schrumpfen.

Alle paar Leven bekommt der Spieler Entwicklungspunkte und kann sich davon "Zubehör" kaufen. Hier gibt es verschiedene Kategorien. Darunter Angriffsorgane wie Stachel oder Verteidigungshelfer wie Panzerschuppen. Die zusätzlichen Körperteile kann man beinahe frei am Körper der Mikrobe anbringen. Somit kann man im Verlauf des Spiels immer schneller schwimmen, ist vor Angriffen besser geschützt und kann Feine effektiver angreifen.

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