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Apple lädt zum Special Event am 14. Oktober

10.10.2008 | 10:52 Uhr |

Die Spekulationen um den Termin am kommenden Dienstag haben sich bestätigt: Apple hat offiziell zu einem "Special Event" um 10 Uhr Ortszeit (19 Uhr MESZ) eingeladen. Etwas mehr als einen Monat nach der "Let’s Rock"-Premiere der neuen iPods werfe Apple nun den Scheinwerfer auf Notebooks, heißt es in der Einladung an die Presse.

Macbook Event 14.10.2008
Vergrößern Macbook Event 14.10.2008
© Apple

Zuletzt war in den Gerüchteküchen des Internet wird der Begriff "Brick" heiß gekocht. Die Website 9to5Mac hat eine andere Erklärung für den Codenamen parat. "Brick" beschreibe den Produktionsprozess einer neuen Notebooklinie, Macbooks und Macbooks Pro würden aus einzelnen Aluminium-Blöcken gefräst. Entsprechende Bilder sind in dieser Woche im Web aufgetaucht , welche die Vermutung untermauern: Zu sehen war eine vermeintliche Macbook-Oberschale, in der Löcher für einzelne Tasten geschnitten sind. Auch Kevin Keller, Analyst von iSuppli, hält den Vorschlag für realistisch. Auf diese Weise könne der Materialeinsatz deutlich reduziert werden, auch die Produktionszeit würde sich verringern. In punkto Design müsse Apple weniger Kompromisse eingehen und könne beispielsweise auf die meisten oder sogar alle Schrauben verzichten.

Schon im Juli hatte Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer auf der Bilanzpressekonferenz Apples gesagt, noch in diesem Jahr stünde ein "signifikanter Produktwechsel" an, der die Gewinnmarge drücken werde. Mögliche Einsparungen in der Produktion und Verzicht auf Marge könnten Apple Spielräume bei der Preisgestaltung eröffnen. Wie weit Apple reduziert, spekuliert der Piper-Jaffray-Analyst Gene Munster. In einer Notiz erklärt er seinen Kunden, dass Apple das Preis-Leistungsverhältnis stark verbessern werde: Das Aluminiumgehäuse und ein auf Fingergesten reagierendes Touchpad erhöhe den Wert der Mobilrechner. Beim Preis rechnet Munster mit einem Einstieg bei 900 oder 1.000 US-Dollar, neun bis 18 Prozent weniger als bisher. Das Macbook Pro mit 15 Zoll werde es ab 1.900 US-Dollar geben, Munster erwartet für das 15-Zöller und das 17-Zöller Verbesserungen im Formfaktor und beim Touchpad. Ein neues Mitglied der Macbook-Familie werde es nach Meinung des Analysten nicht geben, womöglich aktualisiere Apple aber auch die Spezifikationen des Macbook Air.

Noch günstiger werde das Einsteiger-Macbook ausfallen, glaubt man der Website Inquisitr . Demnach hätten Apple Händler in Amerika die Preislisten erhalten. Mit 800 US-Dollar könnte das günstigste Macbook ganze 300 Dollar weniger kosten als das bisherige Low-End-Macbook. Das Topmodell gibt die Seite Inquisitr mit 3.100 Dollar an - das obere Ende markiert bisher das 17-Zoll-Macbook-Pro mit 2.800 Dollar, gefolgt vom Macbook Air mit SSD für 2.600 Dollar. Die Listen erreichen üblicherweise zehn Tage vor der Auslieferung die Händler, erklärt die laut Inquisitr vertrauenswürdige Quelle. Macwelt wird am Dienstag Abend über alle Neuheiten rund um die neuen Apple-Notebooks berichten.

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