979987

Spotlight unter Mac-OS X 10.5

01.11.2007 | 12:03 Uhr |

Mit Apples Suchprogramm fahnden Sie nicht nur nach Dateinamen, sondern auch nach Inhalten und Metadaten. Damit das alles flott von der Hand geht, legt Spotlight zunächst einen Index auf der Festplatte an.

Als Apple die Suchfunktion Spotlight mit Mac-OS X 10.4 einführte, war man Microsoft ein deutliches Stück voraus. Auf vergleichbaren Komfort mussten Windows-Anwender noch gut zwei Jahre bis zur Fertigstellung von Vista warten. In Leopard hat Apple Spotlight nochmals optimiert. Gespeicherte Suchanfragen erhalten nun ihren eigenen Bereich in der Seitenleiste der Finder-Fenster, wo man sie immer schnell im Zugriff hat. Apple hat bereits einige Suchvorgaben definiert, die sich bequem in den Finder-Einstellungen zur Seitenleiste auswählen lassen. Sie können aber natürlich auch eigene Vorgaben hinzufügen. Außerdem arbeitet Spotlight in Leopard noch etwas schneller und kann neuerdings auch die Freigaben anderer Macs durchsuchen.

Leicht erweiterbar

Damit Spotlight eine Datei erkennt und beim Anlegen der Indexdatenbank berück­sichtigen kann, muss das Suchprogramm Informationen über den internen Aufbau des Dokuments haben. Hierfür hat Apple ein Plug-in-Konzept entwickelt, um Spotlight flexibel erweitern zu können. Für die wichtigsten Dateitypen liefert Apple bereits Spotlight-Importmodule mit. Andere Entwickler können diese um eigene Definitionen ergänzen, damit sich ihre Dokumente ebenfalls für die Suche indizieren lassen. So erhält Spotlight den vollen Zugriff und erlaubt auch das Suchen nach Metadaten.

1. Spotlight-Einstellungen

1. Suchkriterien festlegen

Die Suchfunktion wird in den Spotlight-Systemeinstellungen konfiguriert. Dort können Sie im Bereich „Suchergebnisse“ festlegen, welche Fundstellen angezeigt werden sollen. 14 Dateiarten lassen sich per Checkbox an- und ausschalten, zum Beispiel Programme, Ordner, Mails oder Webseiten. Außerdem kann man die einzelnen Einträge mit der Maus verschieben, wodurch sich deren Reihenfolge beim ­Anzeigen der Fundstellen ändert.

2. Ausnahmen bestimmen

Der zweite Bereich der Spotlight-Einstellungen heißt „Privatsphäre“. Dieser anfangs noch leeren Liste kann der Anwender Objekte hinzufügen, die Spotlight nicht durchsuchen soll. Das können einzelne Ordner oder ganze Volumes sein, die Sie einfach per Maus in das Fenster ziehen oder über die Plus-Taste hinzufügen können. Da Spotlight neuerdings auch Server durchsucht, lassen sich diese nun ebenfalls als Ausnahme definieren.

0 Kommentare zu diesem Artikel
979987