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Siri-Gründer Adam Cheyer im Interview bei Futurezone

02.11.2012 | 09:05 Uhr |

Das österreichische IT-Portal Futurezone bringt ein ausführliches Interview mit Adam Cheyer, der kürzlich Apple verlassen hat.

Cheyer hatte 2007 Siri für die Entwicklung von Sprachsteuerung mitgegründet und weiterentwickelt. 2010 wurde das Unternehmen für über 200 Millionen US-Dollar an Apple verkauft. Cheyer selbst wechselte zum iPhone-Hersteller und war dort bis vergangenen Sommer leitender Entwickler. Als Grund, warum er Apple verlassen hat, gibt er an, dass er mehr Zeit für seine Familie und seinen zwölfjährigen Sohn haben wollte. Im Moment plane er nicht schon für eine neue Firma.

Adam Cheyer erzählt auch von seinen Begegnungen und der Zusammenarbeit mit Steve Jobs, dem er ein tiefes Verständnis für die Technologie attestiert und meint, der verstorbene Apple-Chef habe die Visionen von und für Siri verstanden. Er sei stark in die Entwicklung involviert gewesen, bis er dafür zu krank wurde. Bis dahin habe er viel dabei geholfen, wie man das System designt und darin navigiert.

Cheyer meint, man sollte immer die beste Technologie für einen bestimmten Zweck suchen. Das könne in einem Fall die Steuerung durch Berührung (Touch und Gesten) sein, in anderen Fällen aber die direkte Spracheingabe wie mit Siri. Er glaubt, dass sich die Leute bald daran gewöhnt hätten, technische Geräte per Stimme oder Berührung zu steuern. Zum direkten Konkurrenten, dem digitalen Sprachassistenten Google Now, äußert er sich in dem Gespräch ebenfalls. Google ist nach seiner Überzeugung eine exzellente Firma, und er glaubt, dass Google Now sehr schnell und gut funktioniere. Er habe es aber selbst noch nicht ausprobiert. Das Interview in voller Länge, das in Wien im Rahmen des Pioneer Festival stattfand, lässt sich bei Futurezone online nachlesen.

Info: Futurezone.at

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