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Staatsanawalt einigt sich mit Spammer, Microsoft nicht

09.07.2004 | 10:32 Uhr |

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer hat sich im Zuge seiner Klage gegen den angeblich zweigrößten Spammer weltweit, Scott Richter, außergerichtlich geeinigt.

Das Gericht, bei dem die Klage anhängig ist, müsse allerdings noch zustimmen, berichten US-Medien unter Berufung auf Insider. Richter, Chef der Firma OptInRealBig.com, hat sich demnach bereit erklärt, seine Geschäftspraktiken zu modifizieren. Gegenüber der PC World hatte Richter in dieser Woche erklärt: "Wir legen die Klage gegen eine geringe Summe bei und gestehen dabei keinerlei Verstoß ein."

Richter war im vergangenen Dezember sowohl von Spitzer (übrigens ein Kollege-Kommilitone von Microsofts Generaljustiziar Brad Smith) nach New Yorker Recht als auch von Microsoft unter dem Recht des US-Bundesstaats Washington verklagt worden. Beide Klagen wurden angestrengt, bevor das Anti-Spam-Bundesgesetz CAN-SPAM in Kraft trat. Der Redmonder Konzern will seine Klage in jedem Fall weiterverfolgen, wie ein Sprecher erklärte. (tc)

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