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Stadt Wien will auf Linux umsteigen

04.08.2004 | 15:14 Uhr |

Bis zu 7.500 der über 16.000 PCs will die Stadt Wien laut einem Bericht auf den Internetseiten des ORF, in den kommenden Jahren auf Open Office und Linux umrüsten.

Dabei soll den Magistratsbediensteten freigestellt werden, ob sie weiterhin mit Windows arbeiten oder auf die Open-Source-Software umsteigen möchten. Der Wiener Stadtrat Rudolf (SPÖ) will vor allem Kosten sparen und unabhängiger von Microsoft werden: "Es gibt einen großen quasi Monopolisten und es gibt Alternativen. Mit unserer Marktmacht werden wir das nutzen," wird schicker vom ORF zitiert. Momentan läuft die EDV der Stadt mit Windows 2000 und Office 2000. Die Wiener folgen mit ihrem Wechsel dem Beispiel der Stadt München, die bereits Ende Juli mit der Ausschreibung für den Umstieg der Stadtverwaltung auf das Betriebssystem Linux beginnen wollte. Allerdings sind die Pläne ins Stocken geraten, da rechtliche und finanzielle Risiken analysiert werden müssten, so der EDV-Verantwortliche Wilhelm Hoegner. Bei den zu klärenden Fragen handelt es sich um umstrittene Softwarepatentlinien des EU-Rats, die sich mit der Patentierbarkeit "computerimplementierter Erfindungen" beschäftigt.

Info: www.orf.at

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