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Analyst: Fast jeder siebte will ein iPad

24.02.2010 | 07:27 Uhr |

Zahlen der Marktforscher von Change Wave lassen beste Verkaufschancen für das iPad erwarten. Als E-Book-Reader haben Interessenten das Apple Tablet noch nicht so deutlich im Blick.

Die Nachfrage nach dem iPad ist vor dem Verkaufsstart des Apple Tablets größer als sie seinerzeit für das iPhone war. Laut des Analysten Mike Abramsky von Capital Markets wollen 13 Prozent der 3.200 Teilnehmer einer Studie der Marktforscher von RBC/Change Wave ein iPad kaufen. Als Apple das iPhone angekündigt hatte, hielten nur 9 Prozent einen Kauf für wahrscheinlich. In erster Linie dürfte die Preisgestaltung den Unterschied machen, seinerzeit hatten 28 Prozent das iPhone für zu teuer gehalten, vom iPad denken das gerade einmal acht Prozent. Unter den iPad-Interessenten ergibt sich eine Normalverteilung, 19 Prozent wollen das günstigste Modell für 499 US-Dollar, ebenso sind 19 Prozent am Modell mit 64 GB und UMTS für 849 US-Dollar interessiert.

In erster Linie wollen die iPad -Freunde das Gerät zum Internet-Surfen einsetzen (68 Prozent), 44 Prozent für Mail und gerade einmal 37 Prozent wollen darauf Bücher lesen. Als Abspielgerät für TV-Shows aus dem iTuens Store sehen 24 Prozent der Interessenten das iPad, 28 Prozent wollen es als Lesegerät für Zeitungen und Zeitschriften nutzen.

Das iPad könnte auch Einfluss auf Apples weitere Verkäufe haben, immerhin will jeder vierte künftige iPad -Käufer die Anschaffung eines anderen Apple-Produktes deshalb verschieben, neun Prozent kaufen sich ein Macbook zu einem späteren Zeitpunkt und zehn Prozent verzichten vorerst auf ein iPhone.

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