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Startup Protonet mit Cloud-Server mit bis zu 16 TB

20.12.2013 | 09:00 Uhr |

Für kleine und mittlere Unternehmen hat das Hamburger Startup Protonet einen Server entwickelt, der unkompliziert zu bedienen und die Vorteile moderner Cloud-Dienste wie mobilen Zugriff und soziale Netzwerkfunktionen mit lokaler Datensicherheit und Kostentransparenz kombinieren soll.

Der Protonet-Server ist laut Anbieter Comline leicht konfigurierbar, unkompliziert einsetzbar und soll sich zudem mit seinem Design auch in stilvollen Büros gut machen. IT-Kenntnisse seien für seine Bedienung nicht erforderlich. Es genügt demnach, Netzwerk- und Netzkabel einzustecken und anzuschalten, dann stehe der Server (basierend auf einem Linux-Fundament: Ubuntu-Server) schon bereit. Über die eigene Benutzeroberfläche Protonet Soul lassen sich Projekte anlegen, Dateien wie Texte, Bildmaterial oder umfangreiche Datenpakete austauschen. Die Dateien werden per Drag-and-Drop hochgeladen, andere Nutzer wie Mitarbeiter, Kunden oder Partner können unmittelbar darauf zugreifen. Dies sei sowohl vom Firmennetzwerk als auch von mobilen Geräten aus möglich. Accounts und Zugriffsrechte lassen sich vergeben, Funktionen wie Kalender und Aufgaben unterstützen die Anwender bei der täglichen Arbeit. Neben Soul soll auch jede andere Software auf dem Protonet Server laufen, der sich ferner auch für internes soziales Networking nutzen lasse. Die Datenübertragung erfolge ”hochverschlüsselt” (laut Protonet http://www.protonet.info/de/produkt.html mittels 2048-bit SSL-, WLAN Verbindung mit WPA2-Verschlüsselung).
Als Zielgruppe gibt der Anbieter insbesondere Unternehmen an, die mit vertraulichen Daten arbeiten, wie etwa Arztpraxen, Steuerberater, Anwaltskanzleien oder Werbeagenturen. Eine Backup-Lösung ist zusätzlich buchbar. Alternativ kann die Datensicherung über einen zweiten Server, beispielsweise an einem anderen Standort, erfolgen.
Der Protonet Server bietet eine Speicherkapazität von 4 bis 16 TB und ist mit 8 GB RAM oder 16 GB RAM lieferbar. Angetrieben wird der Server wahlweise durch einen Dual Core Intel Pentium (2 x 2,6 GHz) oder Quad Core Intel Xeon (4 x 2,6 GHz)-Prozessor. Bei Letzterem ist eine Virtualisierung der Software möglich. In der günstigsten Variante mit 4 TB und 8 GB RAM ist der Server für 3400 Euro inklusive Mehrwertsteuer erhältlich

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