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Stellenanzeige gibt Hinweis auf ARM-Chip in iPhone

12.01.2007 | 11:28 Uhr |

Das iPhone arbeitet mit Mac-OS X, Apple hat bisher keine Details dazu genannt, welche Version auf dem Mobiltelefon läuft und welche Komponenten weggelassen sind, damit "weniger als 500 MB" des Speichers das Betriebssystem einnimmt.

Über den Prozessor des iPhones hat Apple bisher gar keine Auskunft gegeben. Eine Stellenanzeige auf der Apple-Website lässt jedoch Rückschlüsse zu. Denn der iPhone-Hersteller sucht einen Netzwerk-Ingenieur, der Erfahrungen mit Mac-OS, integrierten Prozessorplattformen und im spezielle mit ARM-Chips mitbringen sollte. ARM ist der führende Hersteller von embedded Chips für Smartphones, seine Prozessoren zeichnen sich durch hohe Leistungsfähigkeit bei geringem Energieverbrauch aus, was für Mobiltelefone von hoher Bedeutung ist. Neben dem originalen für die PowerPC-Plattform entwickelten Mac-OS X und dem seit mehreren Jahren parallel dazu entstandenen Port für Intel-Chips wäre eine ARM-Version die dritte Fassung von Mac-OS X.

Der Analyst Peter Glaskowsky von der Envisioneering Group hält jedoch auch spezielle Intel- oder gar IBM-Chips für das iPhone nicht für unmöglich: "Für mich stellt sich die Frage, macht es Apple mit einem ARM-Port oder nutze es einen neuen PowerPC- oder Intel-Chip." Die Stellenanzeige will Glaskowsky nicht überbewerten, Smartphones arbeiteten mit bis zu vier Prozessoren. Ein ARM-Chip könne spezielle Aufgaben im iPhone übernommen haben, etwa die Kommunikation via Bluetooth.

Intel hat indes klargestellt, keine Prozessoren für das iPhone zu liefern. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte Intel-Sprecher Bill Kirkus: "Wir liefern nicht das Silizium im iPhone - wir liefern das Silizium im Apple TV."

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