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Stellenstreichungen bei IBM

05.06.2002 | 11:58 Uhr |

München/dpa- IBM wird Vorsteuer-Sonderbelastungen von 2 bis 2,5 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) für Stellenstreichungen, den Ausstieg aus dem Festplatten-Geschäft und Abschreibungen im Mikroelektronikbereich verbuchen. Sie werden vor allem im zweiten Quartal anfallen. Dies hat der weltgrößte Computerkonzern am Dienstag nach Börsenschluss mitgeteilt.
IBM hat 1500 Halbleiter-Mitarbeiter nach Hause geschickt, berichtete die amerikanische Wirtschaftsagentur "Bloomberg". Dies seien 7,5 Prozent der 20 000 Mitarbeiter der Chip-Sparte. Das Unternehmen habe nach Angaben der Kommunikationsarbeiter-Gewerkschaft CWA in den letzten Wochen mehr als 5300 Stellen gestrichen. IBM hatte Ende 2001 weltweit fast 320 000 Mitarbeiter.
Hitachi kauft die IBM-Festplattensparte für 2,05 Milliarden Dollar. Dabei gibt IBM 18 000 Mitarbeiter ab. IBM will sich auf seine Kupfertechnologie konzentrieren und ältere Kapazitäten, die mit Aluminium-Technologie arbeiten, beseitigen. IBM will sich auch stärker auf das Design und die Fertigung von Chips ausrichten, die speziell für Kunden entworfen und produziert werden.
Die Aktionen sollen die jährlichen operativen Kosten erheblich reduzieren und die kurz- und langfristige strategische Position des Unternehmens stärken, betonte Finanzchef John R. Joyce. Die IBM- Aktien haben am Dienstag um 1,20 Dollar auf 79,31 Dollar zugelegt. Sie sind aber in diesem Jahr um 34 Prozent gesunken. (dpa)

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