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Stephen Hawking: Technischer Fortschritt ist der Untergang des Menschen

20.01.2016 | 15:58 Uhr |

Über das Ende der Menschheit gibt es viele Theorien. Neben unzähligen apokalyptischen Szenarien und diversen Naturkatastrophen soll ausgerechnet der technische Fortschritt des Menschen zu dessen Untergang beitragen. Davor warnt zumindest der Physiker Stephen Hawking.

Der Physiker Stephen Hawking glaubt fest daran: Das Ende der Menschheit hat der Mensch selbst zu verantworten. In einem Interview mit der BBC verriet der 74-jährige Physiker, dass zu den existenziellen Gefahren ein „Atomkrieg, die Erderwärmung, durch Gentechnik erzeugte Viren und Entwicklungen in Wissenschaft und Technologie“ gehören. Innerhalb der nächsten 1.000 bis 10.000 Jahre sei der Untergang des Menschen beinahe gewiss, so Hawking. Allerdings bietet er auch einen Ausweg aus der Katastrophe: „Bis dahin sollten wir uns ins All ausgebreitet haben und zu anderen Sternen, so dass ein Desaster auf der Erde nicht das Ende der Menschheit bedeuten würde.“ Bis man aber solche Evakuierungsmaßnahmen ergreifen kann, müsse der Mensch jedoch „sehr vorsichtig“ sein.

Künstliche Intelligenz sei zudem eine weitere mögliche Gefahr, vor der sich der Mensch in Acht nehmen sollte. Laut Heise meint Hawking, dass vom Menschen entwickelte Maschinen in der Zukunft intelligenter sein werden als ihre Schöpfer und somit die Existenz des Menschen gefährden könnten. Allerdings zeigt er sich optimistisch. Demnach glaube er, dass „die Menschheit die Gefahren erkennen und in den Griff kriegen könne.“

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