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Test Steuer-Spar-Erklärung 2012

14.01.2012 | 17:00 Uhr |

Mit der Steuer-Spar-Erklärung 2012 kommt nach Wiso Steuer Mac die zweite native Mac-Steuersoftware für die Steuererklärung 2011 auf den Markt.

Die in den letzten Jahren gestiegene Marktdurchdringung von Apple-Rechnern in Privathaushalten sowie die explizite Nachfrage der Kunden nach einer Mac-Version haben den Hersteller nun veranlasst, dass in der Windows-Welt renommierte Steuer-Spar-Erklärung 2012 für den Mac zu adaptieren. So müssen Mac-Besitzer nicht mehr Boot Camp oder eine Virtualisierungssoftware einsetzen.

Die Mac-Version von Steuer-Spar-Erklärung 2012 entspricht dabei inhaltlich vollständig der PC-Variante. Wer bereits Erfahrungen mit dem PC-Programm gesammelt hat, wird den Umstieg auf die Mac-Version als angenehm und einfach empfinden, da wie bei Wiso Steuer Mac 2012 sogar die alten Steuerdaten in die Mac-Version übernommen werden.

Umfangreich und unkompliziert

Die Software wird mit einem Handbuch zur Programmanwendung und einer digitalen Version des Steuerratgebers ausgeliefert. Erfreulicherweise liegt dem Programmpaket eine Bestellkarte bei, mit der man kostenlos die gedruckte Version des Steuerratgebers anfordern kann. Wer sich für ein jährliches Abonnement der Online-Steuerdatenbank entscheidet, erhält darüber hinaus Ende 2012 die Steuer-Spar-Erklärung 2013 für die Steuererklärung 2012.

Design und Benutzerführung der Steuer-Spar-Erklärung 2012 entsprechen weitestgehend dem Style-Guide eines typischen Mac-Programms, das erleichtert eine intuitive Bedienung. Anders Wiso Steuer Mac 2012 , die im Stil einer Windows-Anwendung bleibt.

Der Leistungsumfang der Steuer-Spar-Erklärung 2012 ist hervorragend und er lässt kaum Wünsche offen. Das Programm unterstützt alle sieben Einkunftsarten und hilft professionell bei der Erstellung der Einkommensteuererklärung 2011.

Interviewmodus

Nach dem Programmstart wird man vom Start-Center begrüßt, das den Anwender zur gewünschten Anwendung, unter anderem zur Steuererklärung 2011 oder zur Gewinnermittlung 2011, leitet. Das Programm gibt zu jeder Zeit die erforderliche Hilfestellung, damit man effizient und fachlich korrekt die Steuererklärung anfertigt. Beispielsweise hilft der Themenfilter bei der Auswahl der steuerrelevanten Themen, bevor man mit der Eingabe der Steuerdaten überhaupt beginnt. Damit wird die Abfrage von Angaben zu Kindern bei kinderlosen Steuerpflichtigen oder Einkünften aus bestimmten Einkunftsarten, wenn diese nicht existieren, ausgespart.

Gut gelungen ist auch der so genannte Rote Faden, der per Interviewmodus den Steuerlaien sicher durch die Steuererklärung leitet. Gezielte Fragen führen den Anwender durch alle Steuerthemen, so dass man schnell erkennt, welche Themenfelder überhaupt steuerlich relevant sind. Darüber hinaus liefert der Rote Faden vielfältige Tipps, was alles abgesetzt werden kann, damit der Anwender nichts vergisst. Hat man alle relevanten Daten eingegeben, kann man einen ersten Blick auf den errechneten Steuerbescheid werfen. Jetzt schlägt die Stunde des Steuerprüfers, der die Steuererklärung zu optimieren versucht. Anhand der eingegebenen Daten trifft der Steuerprüfer die richtigen Entscheidungen und liefert dem Anwender ein optimales Steuerergebnis. Beispielsweise überprüft der Steuerprüfer so die Übertragung von Kinder- und Erziehungsfreibeträgen.

Zu guter Letzt kommt der Beleg-Empfehler ins Spiel, der eine Übersicht erstellt, welche Belege an das Finanzamt abgegeben werden müssen. Die Darstellung der Steuerberechnung im Programm orientiert sich am offiziellen Steuerbescheid des Finanzamtes, so dass man beide Berechnungen später leicht miteinander vergleichen kann. Bei papierhafter Einreichung der Steuererklärung werden die amtlichen Formulare auf Normalpapier ausgedruckt und dann mit Anlagen an das Finanzamt per Post geschickt. Bei der elektronischen Steuererklärung (ELSTER) werden die Steuerdaten hingegen über das Internet an die zuständigen Finanzämter übermittelt. Sobald der offizielle Steuerbescheid vom Finanzamt eintrifft, kann man diesen mit dem Bescheidprüfer verifizieren, der für Abweichungen mögliche Gründe liefert. Mit dem Einspruchsgenerator kann man dann Formulierungsvorschläge für ein Einspruchsschreiben erstellen. Das Programmpaket wird mit einem Fundus an über 100 Musterbriefen und Muster-Einsprüchen zu strittigen Themen abgerundet, der unter anderem zum Beispiel einen Antrag auf Fristverlängerung oder einen Antrag auf Übersendung der Rentenbezugsmitteilung enthält.

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