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Steve Jobs: "Sie fragen mich, ob Diebstahl eine gute Idee ist?"

20.09.2005 | 13:59 Uhr |

Anstatt in einer Keynote neue Produkte vorzustellen, ist Steve Jobs zusammen mit anderen Top-Managern Apples nach Paris geriest, um der Presse Rede und Antwort zu stehen. Christian Rüb (Macnews.de) hat nachgefragt.

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Wer auf eine Mac OS X-Version für Intel-PCs gehofft hat, den belehrt Steve Jobs eines Besseren. Auf die Frage eines Journalisten nach der gehackten Developer-Version von Mac OS X meint er: "Sie fragen mich, ob Diebstahl eine gute Idee ist? Wir wollen uns aussuchen, ob wir Dinge weiter geben oder nicht. Wenn Leute uns etwas klauen, dann ist das keine gute Idee." Zusammen mit Jon Rubinstein, Phil Schiller und Tim Cook beantwortete Jobs in einer rund einstündigen Session dann weitere Fragen von Journalisten.

Und er begründet, weshalb Apple nichts davon hält, sein Betriebssystem für die PC-Hardware von Drittherstellern zu öffnen: "Wir haben Weltklasse-Hardware, wir haben Weltklasse-Applikationssoftware und und wir haben Weltklasse-Dienstleistungen, das bietet niemand außer Apple." Genau das sei auch das Problem im Computermarkt, so Jobs. "Wenn der eine die Hardware macht und ein anderer die Software, dann funktioniert es einfach nicht." Das gleiche lasse sich auf MP3-Player und auf den Computerspiele-Markt beziehen. "Aus genau diesem Grund muss Microsoft eine Spielekonsole auf den Markt bringen." Auf die Frage, wie Apple verhindern wolle, dass Anwender Mac OS X auf einem PC installieren können, antwortet Jobs schlicht: "Wir haben Technik, die das verhindert."

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