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Time Magazine: Jobs als Person des Jahres nominiert

11.11.2011 | 06:56 Uhr |

1982 war die Enttäuschung für ihn groß, dass der Computer "Person des Jahres" wurde und nicht er selbst, posthum könnte aber der Traum von der Auszeichnung des Time Magazines für Steve Jobs noch wahr werden

Time USA Cover, Steve Jobs, iPod, iMac
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Brian Williams, News-Anchor bei NBC Night News, hat den verstorbenen Apple-Gründer beim Time Magazine als "Person des Jahres" nominiert. Jobs wäre der Erste, der diese Ehrung erst nach seinem Tod erführe. Doch konnte heuer das Nobelkomitee nicht umhin, einen verstorbenen Wissenschaftler mit dem Medizinpreis des Jahres 2011 auszuzeichnen, Ralph Steinman war aber erst wenige Tage vor der Bekanntgabe verstorben, an der gleichen Krankheit wie Steve Jobs und nur wenige Tage vor diesem.

Das Jury-Mitglied Williams hat weitere Fürsprecher gefunden, auch deren Vorsitzender Mario Batali ist von der Idee begeistert, berichten unsere Kollegen von Macworld UK . Williams hält die Ehrung für Jobs überfällig: "Er hat nicht nur die Welt verändert, sondern uns auch wieder den Glauben daran gegeben, das so etwas möglich ist. […] Möge er in Frieden ruhen." Der Time-Herausgeber Rick Stengel gibt jedoch zu bedenken, dass man noch nie eine verstorbene Person gekürt habe.

Andere Jury-Mitglieder halten Persönlichkeiten aus dem arabischen Frühling für preiswürdiger, so sind die Revolutionäre allgemein und speziell das ägyptische "Facebook-Girl" Israa Abdel Fattah nominiert, hinzu kommen die Occupy-Bewegung, und Elizabeth Warren vom US Consumer Financial Protection Bureau. Den Preisträger wird das Time Magazine Mitte Dezember bekannt geben, im Vorjahr wurde Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Ehre zu Teil.

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